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Schulsport

Der Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia (JTFO) wurde 1969 durch die Zeitschrift Stern ins Leben gerufen. JTFO gilt als der weltgrößte Schulsportwettbewerb mit ca. 800.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Bundesländern in mittlerweile 16 olympischen Sportarten (Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Fußball, Gerätturnen, Golf, etc….). Jugend trainiert für Olympia wird jährlich unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten ausgetragen. Es motiviert Jugendliche für ein lebenslanges Sporttreiben. JTFO vermittelt auch noch positive Werte wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude und ist integraler Bestandteil des Schulsports.

Wie steht das mit Schulen in Zusammenhang?

Gestartet wurde JTFO mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen als Talentwettbewerb im Hinblick auf die Olympischen Spiele 1972 in München. Heute sammeln Schülerinnen und Schüler, bereits im schulischen Rahmen, in 16 Sportarten in drei Finals Wettkampferfahrung. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die bisher an dem Wettbewerb teilnahmen und ihren Weg zum Leistungssport fanden, ist gewaltig. Für die Schüler ist das auch eine Abwechslung, so bleiben sie auch fit. Mit der Teilnahme an einem Bundesfinale in Berlin erfüllen sich viele Schülerinnen und Schüler einen großen Traum in ihrer Schulsportkarriere. Für einige, die es beim Bundesfinale ganz nach oben auf das Treppchen geschafft haben, geht es dann sogar auf der internationalen Bühne weiter: sie dürfen zu den Schulweltmeisterschaften der International School Sport Federation (ISF) fahren! Dort vertreten sie dann nicht nur ihre Schule und ihr Bundesland, sondern sogar die Farben der ganzen Nation! (http://de.wikipedia.org)

Wie funktioniert JTFO?

Der Schulmannschaftswettbewerb Jugend trainiert für Olympia basiert auf einem bundeseinheitlichen Wettkampfsystem. Als Mannschaftswettbewerb steht er allen Schulen in den 16 Bundesländern offen. Die Teilnahme ist freiwillig, jedoch ausschließlich in Schulmannschaften möglich. Der Wettbewerb ist in Wettkampfklassen (welche bestimmte Altersklassen vereinen) unterteilt und unterscheidet zwischen einem Standardprogramm und einem Ergänzungsprogramm.

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Im Standardprogramm führt der Wettbewerb über mehrere Ebenen bis zum Bundesfinale. Startberechtigt sind beim Bundesfinale die jeweiligen Landessieger aus den 16 Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Zum Standardprogramm gehören die Wettkämpfe der Wettkampfklassen II und III (Ausnahme: Gerätturnen, Schwimmen und Skilanglauf). Das Ergänzungsprogramm umfasst in der Regel die Wettkampfklassen I und IV, darüber hinaus diejenigen Wettkampfklassen der Sportarten des Standardprogramms, die nicht zum Bundesfinale führen.

Die Deutsche Bahn, seit 1995 Förderer und seit 2012 gemeinsamer Hauptsponsor der Wettbewerbe Jugend trainiert für Olympia und ermöglicht die Anreise und Unterbringung der Teilnehmer/innen bei den Bundesfinalveranstaltungen in Berlin. (Quelle: http://de.wikipedia.org)

In der Region

In allen Regionen gibt es einen Arbeitskreis „Sport in Schule und Verein“. JTFO ist ein bundesweiter Wettbewerb mit aufsteigendem Wettkampfsystem für sporttalentierte Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 19 Jahren in fünf Wettkampfklassen, das in den 16 Ländern mit Stadt- bzw. Kreisfinals beginnt und über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalveranstaltungen (für bestimmte Wettkampfklassen und Sportarten im Standardprogramm) führt. Er richtet sich an alle Grundschulen und Oberschulen. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften.

Mittelfranken ist wie folgt aufgeteilt:

Region A: Stadt Schwabach, LK Roth, LK Weißenburg-Gunzenhausen

Region B: Stadt Erlangen, LK Erlangen-Höchstadt, LK Neustadt/Aisch – Bad Windsheim, LK Nürnberger Land

Region C: Stadt Fürth, LK Fürth, Stadt Ansbach, LK Ansbach

Region D: Stadt Nürnberg

In den jeweiligen Arbeitskreisen wird der Stadt-/Kreissieger ermittelt. Im nächsten Turnier treffen innerhalb ihrer Region die Stadtsieger aufeinander und bestimmen den Regionalsieger. Die nächst höhere Ebene ist der Bezirksentscheid. Dort tritt der Sieger jeder Region gegeneinander an und ermittelt den Bezirkssieger. Der Bezirkssieger ist die beste Schulmannschaft in ganz Mittelfranken. Von dort aus geht es weiter ins Qualifikationsturnier – aufgeteilt in Nordbayern- und Südbayernfinale – für das Landesfinale. Die Sieger wird zum Bundesfinale nach Berlin eingeladen.

Registiert werden alle Wettkämpfe bei der „ Bayerischen Landesstelle für den Schulsport“ (LASPO). Die LASPO ist eine zentrale, dem Kultusministerium direkt nachgeordnete staatliche Behörde mit Sitz in München. Sie versteht sich als Serviceeinrichtung für die Schulen.

In Erlangen ist der Arbeitskreis (AK) „Sport in Schule und Verein“ im Sportamt angesiedelt. Vorstand ist Sportamtsleiter Ulrich Klement, Geschäftsführung: Dr. Anne-Theresa Meier, aktuelle Vertretung: Paul Rauh, E-Mail: paul.rauh@stadt.erlangen.de, Tel. 09131 86 2269.

Zur Unterstützung: Für jede Sportart gibt es einen Kreisschulobmann, welcher die Wettkämpfe vor Ort begleitet.

Um die Wettkämpfe durchführen zu können sind wir auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Die LASPO hat einen Sponsring Vertrag mit den Sparkasse Bayern, bei der die Sparkassen als Offizieller Partner von JTFO auftreten. Ein großes Dankeschön geht an die Sparkasse Erlangen ohne deren jahrelange finanzielle Unterstützung die Durchführung dieser Wettkämpfe nicht möglich wäre.

Zum besseren Überblick über die Schulsportwettkampftermine wird pro Halbjahr ein „Schulsportkalender“ erstellt und an alle Schulen verteilt. Die jeweiligen Wettkampfergebnisse gibt es hier.

Wir danken der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach für die langjährige Förderung der Schulsportaktivitäten.

Sparkasse

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.jtfo.de